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Grundgedanke der Risikolebensversicherung
Das Todesfallrisiko der versicherten Person wird für
einen bestimmten Zeitraum mit einer festgelegten Summe versichert.
Es erfolgt keine Ansparung und bei Vertragsablauf wird,
wenn der Todesfall nicht eingetreten ist, keine Summe ausgezahlt.
Risikolebensversicherungen sind aus folgenden Gründen
preiswert:
- Der Verwaltungskostenanteil ist recht gering. Es werden
bei den meisten Versicherern keine hohen Provisionen für
diese Verträge gezahlt, und auch die Bestandsverwaltung
ist nicht sehr aufwendig.
- Die Versicherer erwirtschaften aus Verträgen der
Risikoversicherung immer Überschüsse, die sie
an die KundInnen in Form einer sofortigen Beitragsreduzierung
(Sofortrabatt) oder als kostenlose Summenerhöhung
(Bonussystem) weitergeben müssen.
- Somit wird der Beitrag für den gewünschten
Versicherungsschutz noch einmal erheblich reduziert. Allerdings
ist diese Überschussbeteiligung nicht garantiert:
Bei schlechter Ertragslage kann der Beitragsnachlass verringert
oder die Bonussumme reduziert werden.
- Diese Tarife werden aus den aktuellen Sterbetafeln heraus
kalkuliert. Sie zeigen die gestiegene Lebenserwartung,
wodurch das Risiko des Versicherers zur Auszahlung der
Summe sinkt.
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